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[ ein blitzlicht...

...auf Henrik Leidreiter_]

Im Zonenrandgebiet, an den finsteren Hängen des Westharzes wächst Henrik Leidreiter auf; in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hexenreigen auf dem Blocksberg und zur dunklen Seite der Macht. Vielleicht lassen sich so die großen Affinitäten erklären, die der Schüler und Student zur linken Spontiszene hegt.

 

[ Eine Jugend zwischen Steinen und Steinpilzen_]

Daneben widmet er sich aber mit Hingabe der Götterwelt und Architektur der alten Griechen, der Zubereitung von Lammcarré und Pfifferlingen, sowie dem Klavierspiel. Neben dem Lammcarré erweckt vor allem seine Liebe zu den Klaviersonaten Beethovens und Schuberts und zur Kammermusik von Brahms das Misstrauen seiner Mitstreiter aus der Spontiszene.

Sein damals unbedingt zeitgemäßes Outfit dagegen bewirkt Befremden bei den Mitmenschen in der klassischen Musikszene. Henrik Leidreiter sitzt bald zwischen allen Stühlen: Nach kurzem Studium im turbulenten Göttingen schmeißt er alles hin, kehrt den Stadtmescaleros den Rücken, stutzt seine Haare zunächst auf halblang und studiert Klavier. Die bei der Aufnahmeprüfung gemurmelte Bemerkung eines Prüfers: 'Aus dieser Stimme sollte er was machen' wird zunächst als Beleidigung empfunden, erweist sich aber, wie wir heute wissen, als geradezu prophetisch.

Ebenfalls vorherzusehen ist, dass sich dieser Mensch nicht auf ewig ausschließlich der Klassikszene verpflichten würde. Und so genießt er es mit den anderen vier Zylindern hingebungsvoll auf musikalischen und stilistischen Grenzen zu balancieren, und die des guten Geschmacks auch schon mal einzureißen. Sollte dann noch jemand aus dem Publikum lachen, ist dies höchster Lohn.

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