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[ auf sendung_]

1981-1991

Parodie auf eine Fernsehshow-Aufzeichnung. 6-Zylinder spielen zwei Moderatoren und verschiedene Gäste: Madrigalensemble, Männergesangsverein...

"Auf Sendung", die erste inhaltlich gestaltete Bühnenshow.

Rahmen dieser Show ist eine Persiflage auf eine leicht seifige deutsche Musiksendung (D.TH. Heck lässt grüßen) zur Vorweihnachtszeit (Kurz vor Weihnachten heißt es natürlich: Fröhliche Ostern!). Premiere ist 1989 kurz nach Ostern; also heißt es da: Fröhliche Weihnachten (Soweit alles klar?).

Auf der Bühne begrüßen Weihnachtsbaum und brennende Kerze das Publikum (Das bedeutet in einigen Theatern lange, erhellende Diskussionen mit der Feuerwehr). In gekonnt inhaltsfreien Moderationen führen dann zwei leicht ölige Plaudertaschen (Nicolas Leibel und Jürgen Janotta) im Doppelpack durch die "Sendung". Mitwirkende sind:

Ein Madrigalconsort: In schlichtem Schwarz wird mit ernstester Miene "schwere Kost" vorgetragen, unter anderem "La Guerre" von Clement Jannequin.

Der Männerchor MGV Concordia Eintacht: In adretter Vereinsuniform (komplett umgezogen während der Anmoderationen) zelebrieren vier 6-Zylinder mit bierernster Miene "Lachen" von Franz Abt. Ein gewisser Mr. Tom Michaellic "from Chelsea Boys Choir in London City" (Thomas goes Freddy Finton) gibt ein skurriles Gastspiel bei "Come Sweet Marguerite". Absolutes Highlight aber: Zur Schlussapotheose eines von Henrik erschreckend zackig angekündigten musikalischen Frankreichfeldzuges überquert ein kleiner Matrose (Tilo in Matrosenhemd und kurzen Hosen) mit Kanone die Bühne.

Danach gibt eine Folkloretruppe in zünftigen Hosenträgern und Trachtenschleifchen deftig bayerisches zum Besten: "Auf Wiedersehn in Garmisch-Partenkirchen" entwickelt sich zum Chartbreaker der 6-Zylinder-Songs.

[ highlights_]

[ Lachen
[ Obladi Oblada
[ Blackbird
[ Back in the USSR

Inhaltlicher Höhepunkt dieser familientauglichen Weihnachtssendung ist ein Gesangswettbewerb mit Publikumsbeteiligung. Hauptgewinn: natürlich eine Schlagbohrmaschine (Ehrenwort, es hat sich nie ein Sponsor gefunden; alle Bohrmaschinen wurden selbst gekauft). Kurz vor dem Wettbewerb fällt, seltsamerweise immer an derselben Stelle, mit großem Getöse und Blitzen der Strom aus: Pause.

Der Schaden kann nach exakt 15 Minuten behoben werden und der Gesangswettbewerb findet statt. Egal welchen unter notarieller Aufsicht versiegelten Umschlag er oder sie auch wählt, der/die mutige PublikumskandidatIn darf immer "O Tannebaum" singen. Selbstverständlich hilft das Publikum: zauberhaft, im Mai singt ein ganzer Saal voll Inbrunst "O Tannebaum". Der Gegenkandidat im Wettbewerb singt ein von volkstümelnder Debilität gezeichnetes "Ja, ja der Chiantiwein..." (Thomas in einer seiner mimisch stärksten Rollen). Natürlich gewinnt der Saalkandidat... nur einmal, ein einziges Mal in drei Jahren übergibt der Saalkandidat die Bohrmaschine an Thomas, denn: eigentlich könne der doch besser singen.

Danach werden die Stargäste des Abends angekündigt, und kaum hat der Moderator die Bühne verlassen, kommt er, keine 20 Sekunden später, komplett neu gewandet als sechster 6-Zylinder auf die Bühne: "For The Longest Time", "Obladi, oblada", "Bei mir bist Du schön", "Blackbird" oder "Back In The USSR" sind nur einige Nummern des Feuerwerks, das 6-Zylinder nun ihrem Publikum bieten.

 
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