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 WinneThomasRolandJosHenrikBandhistorie
 

[ vokal royal_]

1992 -1996

Im Herbst 1992 ist es endlich soweit: Vokal Royal wird auf die Bühne gebracht. Herzstück dieses Programmes ist unzweifelhaft Insumansemane, eine für 6-Zylinder geschriebene Fabel aus Südafrika. Komponist ist Stanley Glasser, ein weißer Südafrikaner, der in London Komposition lehrt. Der Text auf Zulu ist von Joe Mogotsi, einem farbigen Südafrikaner. Das Stück ist szenisch angelegt, und Glasser schreibt uns die Rollen auf den Leib, obwohl er 6-Zylinder nur von Ton- und Videoaufnahmen kennt.

Der gesungene und szenisch gespielte Ausflug in die Klang- und Märchenwelt Südafrikas ist für das Publikum und auch für 6-Zylinder spektakulär, schon weil alle Texte auf Zulu sind! Insumansemane wird von weiteren folkloristischen Elementen umrahmt: Lieder "aus so exotischen Gebieten wie Brasilien, Venezuela und...Bayern", wie es in der Begrüßungsmoderation heißt. "Makumba", ein indianisch-christliches Voodoo-Ritual aus Brasilien, "El Cochino - Das Schweinchen" ein Volkslied das 6-Zylinder von der venezolanischen A-cappella-Gruppe "Canta Claro" beim zweiten Vokalisa-Festival in Akko (Israel) kennengelernt haben. Sie haben das Arrangement damals eingetauscht gegen eine gebrauchte dreizehnstimmige Version von "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach". Auf dieses Schnäppchen ist Tilo heute noch stolz.

 

 

Außerdem präsentieren 6-Zylinder nagelneue Highlights - akustisch und optisch. Darunter sind viele liebgewordene 6-Zylinder-Hits, auf die im Zugabenteil auch heute noch gern zurückgegriffen wird.

Jos eröffnet die zweite Hälfte mit "Under the Boardwalk". Ein Hauch James Dean, ein Sound wie Elvis, eine Lederjacke, die Geschichten erzählt, eine Jeans, die in die Vergangenheit blicken lässt, und die Stimme von Jos Gerritschen sind eine unwiderstehliche Mischung. Ein weiteres absolutes Highlight mit Jos in diesem Programm: "You Are My Only One".

Wenn Tilo die Bühne betritt nehmen die "Ohs" und "Ahs" kein Ende: feinster Panama-Strohhut als Schutz gegen zu grelles Sonnenlicht, mintgrüner Maßanzug mit Weste und Stehkragen, feingearbeitete weiße Lederschuhe. Sentimental an einer Rose duftend singt sich Tilo mit seinen Soloeinlagen nicht nur in alle Frauenherzen: distinguiert, wie in "Penny Lane", oder exaltiert, wie zum Abschluss des Konzertes bei "Da Doo Ron Ron".

Nici spricht ab jetzt nur noch italienisch. Ganz der Macho, Rüschenhemd bis zum Bauchnabel aufgeknöpft, Goldkettchen auf der behaarten Brust und vor allem: Ganz cool bleiben, wenn "Lilly mit der Brilli" an ihm vorbei geht. Doch Nici zeigt auch seine nachdenklichen Seiten in "50 Ways To Leave Your Lover".

Wenn man die Augen schließt, glaubt niemand, dass nur ein Mensch dort auf der Bühne steht. So viele verschiedene Klänge sind zu hören. Für 5 Minuten ist aber tatsächlich nur ein Zylinder auf der Bühne: Valentin Gregor mit seiner Bluesimprovisation, die als "Omms omms" auf der CD "unsampled" verewigt ist. Im Safari - Freizeitlook - helle Stoffe, lässige Hosenträger, bringt er auf Kölsch bei "O, o Kathrin" jedes noch so karnevalsfeindliche Publikum zum schunkeln.

[ highlights_]

[ Under the Boardwalk
[ You are my only one
[ Zementmixer
[ I feel good
[ Kenn ein Land
[ Da doo ron ron

Ab 1994 heißt es aber "Guck mal, nur Schöne Leute" und "Feel Good" mit Käp'tn Soul. Winne Voget bringt als Krabbenkutter-Kapitän mit lässigen Hosenträgern, kräftigem Schuhwerk und dazu passender Stimme frischen nordischen Wind auf die 6-Zylinder-Bühne.

Texte mit Tiefgang sind für 6-Zylinder eine Selbstverständlichkeit. Der Text von "Zementmixer" aber geht so tief ("Schadadelabap, wahudelebip brihubi duhuschu bürl!"), dass Thomas die dritte Strophe tanzen muss, um dem Publikum die inhaltliche Dichte des Textes in seiner ganzen Komplexizität vor Augen zu führen. Der Viertel-Rittberger und Drittel-Toeloop gelingen ihm auch in der Kombination mühelos. So lernt das Publikum den deutschen Zwing zu lieben. Entsprechend sportlich ist Thomas gekleidet: Baseballschuhe, passend zur Baseballjacke und, natürlich, zur Baseballkappe, die ihn noch einmal um zehn Jahre jünger macht, sodass er jeden Abend seinen Ausweis vorzeigen muss, um auf die Bühne zu kommen.

Bei so viel guter Laune muss ja einer böse gucken: Henrik. Soweit man hier überhaupt von gucken sprechen kann: Henrik versteckt sich als Mafiaboss hinter der klassischen Sonnenbrille und einem breitkrempigen, schwarzen Hut, droht mit seiner Pistole und schaut nur zu kurzen Zwischenbemerkungen unter der Brille hervor. Weil er dabei so schön böse aussieht, darf er auch sein erstes Solo singen und jeden Abend auf der Bühne seinen besten Freund erschießen: "Kenn ein Land, irgendwo..."

[ cd_]
unsampled

 
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