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[ zwing, zwang und sohl_]

1996-2001

Die FAZ betitelte die Rezension eines 6-Zylinder-Konzertes in der "Alten Oper" Frankfurt: "Zwing, Zwang und Sohl... Die Comedian Harmonists von heute". Diese Überschrift wird der - für manche vielleicht etwas rätselhafte - aber äußerst griffige Titel des Programmes: "Zwing, Zwang und Sohl".

Von der "Zwingmusik" der Nachkriegszeit: Thomas mit "Zementmixer", über den ständig verspürten "Zwang" mitzuschnippen und zu swingen bis zur "Sohl"music von James Brown/Winne mit "Feel Good" oder besser "Ebbe und Flut" ist der Inhalt des Abends gut umrissen.

6-Zylinder besingen all das, wovon Männer so träumen: freie Parkplätze, lustvolle Nahrungsaufnahme und "befreites Jodeln in der Männergruppe":

Nici ist verdammt knapp dran und sucht verzweifelt einen Parkplatz ("Mambo" von Grönemeyer). Henrik outet sich in "Pommes" als heimlicher Liebhaber dieser aus getrockneter Kartoffelmasse in gebrauchtem Öl gebackenen "Geißel" der Speisekarte. Und Tilo nimmt all seinen Mut zusammen und offenbart dem Publikum seinen Flirt-Geheimtipp für alle vielleicht etwas schüchternen Männer: ein selbstgepflücktes "Edelweiß", der heimliche bis unheimliche Hit des Programms.

Statt verdienten Mitgefühls seitens des Publikums ernten die Protagonisten aber nur Lachsalven - und das jeden Abend aufs Neue. Gut, dass alle 6-Zylinder psychisch so stabil sind und diese "Demütigungen" einfach wegstecken.

Aber es darf nicht nur gelacht werden: Mit "Scarborough Fair", und "I'll Follow The Sun" sind auch wunderbare stimmungs- und klangvolle Balladen im Programm. Und alle, die es versäumt haben sich eine Eintrittskarte zu besorgen, werden von Jos liebevoll getröstet: "Everybody Gets A Second Chance".

[ cd_]
Oslo

 
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